Geiz ist geil – wenn es um unsere Ressourcen geht!

Die Modeindustrie ist schnelllebig geworden. Große Ketten produzieren heutzutage bis zu 12 Kollektion im Jahr und bieten diese zu unglaublich günstigen Preisen an. Kein Wunder also, dass so manch ein Kleidungsstück dieser Fast-Fashion-Generation im Müll landet. Second-Hand-Läden sind zwar eine gute Alternative, um der Verschwendung entgegen zu wirken, doch so manch ein bewusster Konsument wird auch dort nicht fündig. „Wenn beispielsweise gerade graue Sweatshirts angesagt sind, finde ich im Second-Hand-Landen genau diese eben nicht“, erzählt uns Katrin Stallmann, Modedesignerin aus Bielefeld und Inhaberin des Ateliers tragbar. Sie arbeitet gebrauchte Kleidung zu neuen, zeitlosen Designerstücken um. Upcycling nennt man diese umweltfreundliche Methode.

Unsere Autorin Sina Gantenbrink besuchte nicht nur das Atelier tragbar und beobachtete Katrin bei der Arbeit. Sie befragte auch Passanten zu Ihrer Haltung – bekleidet mit einem von Katrin produzierten Outfit.

Dieser Beitrag ist im Rahmen des Seminars „Magazin: Stoff, Mode und Konsum – ein kritischer Diskurs“ an der Universität Bielefeld unter der Leitung von Susanne Beckmann entstanden.

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