Life’s better in (PET!) Boardshorts

Surfen ist eine Leidenschaft und begeistert viele. Die Bekleidung spielt dabei eine sehr große und entscheidende Rolle. Am bekanntesten ist wohl die Boardshort, die jeder Surfer trägt. Einige Surfermarken haben sich dazu entschlossen, Boardshorts aus alten PET-Flaschen herzustellen, um etwas für die Umwelt zu tun.

Viel zu viel Plastikmüll

Blaues Meer, tolle Wellen, Sandstrand, Sonne und wolkenloser Himmel. Im Wasser wimmelt es nur so vor Surfern. Sie lieben das Wellenreiten und machen alles möglich, um im Einklang mit der Natur zu sein. Doch der Plastikmüll im Wasser fällt mittlerweile überall auf.

Boardshorts aus PET-Flaschen

Dem bereits verstorbenen Surfer Ricardo dos Santos missfiel der viele Müll. Er fing an, den Plastikmüll aus dem Meer zu fischen, um Boardshorts zu entwickeln, die im Zeichen der Nachhaltigkeit aus PET-Flaschen hergestellt werden. Im Jahr 2012 machte die australische Surfwear-Marke Billabong mit ihrer Kampagne „Life’s better in Boardshorts“ den Plastikmüll im Meer auch zum Thema. Sie brachten mit ihrer Recycler-Series ebenfalls Boardshorts heraus, die aus alten PET-Flaschen gefertigt werden. Mit ihren Recycler-Series gewannen sie dreimal den SIMA (Surf Industry Manufacturers Association) Image Award in der Kategorie „Environmental Product of the year“ und setzen sich damit für die Umwelt ein.

Eine Faser für die Umwelt

Genauso stellt die kalifornische Lifestyle- und Surfer-Marke Volcom jährlich ihre Recycler-Series Mod-Tech Boardshorts her. Volcom hat sich mit seiner Linie „Volcom x Repreve“ sogar dazu verpflichtet, umweltfreundliche und nachhaltige Produkte anzubieten. Dabei nutzen sie die, vom amerikanischen Faserhersteller Repreve hergestellten Recycle-Fasern, die sehr dehnbar und wasserabweisend sind. Dadurch sind sie für den Wassersport perfekt geeignet. Diese Repreve-Fasern werden aus recycleten Materialien, wie alten Plastik-Flaschen hergestellt. Im Gegensatz zur Herstellung anderer Boardshorts werden hierbei keine neuen Rohstoffe, wie zum Beispiel Petroleum, verwendet. Gleichzeitig verringert die Nutzung dieser Fasern die Treibhausgasemission und trägt zum Umweltschutz bei. Gerade mal fünf Plastikflaschen werden für die Herstellung einer Boardshort benötigt.

Auf der grünen Welle surfen

Auch einige andere Surfer-Marken, wie zum Beispiel Roxy und Quiksilver, nutzen die Repreve-Fasern für ihre Bademode. Das Umdenken ist also da. Die Surfer in PET-Boardshort können sich der Natur ohne Bedenken hingeben und auf der „grünen“ Welle surfen. Damit ist ein großer Schritt getan. Aber nicht nur beim Wellenreiten können wir auf die Natur achten. Plastikmüll begegnet uns überall. Auch andere Marken, wie zum Beispiel Adidas, patagonia, dockers oder Timberland, stehen mit Repreve in Verbindung. Es geht also auch anders!

Fotos: Volcom

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