Nie mehr ohne Sneaker!

Ein Leben ohne Sneaker ist heute wohl nicht mehr vorstellbar. Überall wo man auf den Straßen hinsieht, werden sie getragen.

Die Ursprünge der heutigen Sneaker liegen im Kricketsport in den USA und England. Bereits im Jahr 1860 trugen die Spieler Halbschuhe aus einem weichen Leinenstoff, die eine flexible Gummisohle hatten. Diese Schuhe waren besonders praktisch, da die Spieler sich damit leise über den Rasenplatz bewegen und ihren Fuß im Schuh abrollen konnten.

Der Name „Sneaker“ lässt sich auch vom englischen Verb „to sneak“ ableiten, das so viel wie „schleichen“ bedeutet.

Vom Kinderschuh zum Tennisschuh

Die US-Firma Keds fertigte 1917 Kinderschuhe mit einer Gummisohle an. Schon bald wurden diese Schuhe von den Erwachsenen als gut und sehr passend für den Tennissport befunden. So nahm die Sneakerherstellung ihren Lauf. 1919 kam der erste „Converse All Star“-Schuh auf den Markt und parallel dazu wurde die industrielle Massenproduktion immer größer, sodass die Herstellung von mehreren Sneakers möglich wurde.

Erfolgsgeschichte: „Chucks“

Eine richtige Erfolgsgeschichte schrieb der Converse All Star Sneaker 1936, als das US-Basketball-Team ihn als ihren offiziellen (Sport-)Schuh bestimmte. So erhielt er auch den, wohl allen bekannten, Namen „Chucks“. Bis dahin wurde der Sneaker als Sportschuh genutzt. Erst in den 50er Jahren wurde er ebenfalls zum Kult- und Freizeitschuh. Stars wie James Dean, Mick Jagger und David Bowie trugen Sneaker auf Fotos und machten sie dadurch noch bekannter.

Sneaker als Symbol der Jugend

Der Sneaker ist (auch heute noch) ein Symbol der Jugend und wendete sich gegen das Establishment der Erwachsenen, die die glanzpolierten Lederschuhe bevorzugten. Heutzutage ist er nicht mehr nur ein Sportartikel, sondern ein Schuh, der wie die Jeans auch, nie aus der Mode geraten ist.

Zahlreiche Marken stellen Sneaker her: Nike, adidas, puma, New Balance, Vans… Sie sind zumeist aus Kunstleder hergestellt und heute in allen möglichen Farben und Varianten erhältlich.

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