…so wie es ihm gefällt – Interviewserie „Wie wir konsumieren“

Davide kauft Kleidung, die ihm gefällt, anderen gefällt und wann es ihm gefällt. Gute Qualität ist ihm wichtig, und dass er sich darin wohlfühlt.

Davide, italienischer Student aus Bielefeld, geht monatlich Kleidung kaufen, wenn er Lust dazu hat. Er fühlt sich dadurch “persönlich ein bisschen besser“. Den größten Teil gibt er für Schuhe und Hosen aus, was allerdings eher selten vorkommt. Aus dem Grunde besitzt er auch nur eine kleine, aber feine Schuhauswahl von 6 oder 7 Paaren. Qualität ist ihm wichtig, trotzdem darf sie nicht zu teuer sein. Für den Kauf von Kleidung ist für Davide der Preis ausschlaggebend. Sie muss bequem sein. Fair und öko sind keine Kriterien.

Ein Must-have: Davide möchte auf ein weißes und ein „witziges, buntes“ Hemd im Kleiderschrank nicht verzichten. Wenn seine Kleidung nicht mehr tragbar ist, kauft er sich „einfach was Neues“.

Ein NO-GO: Er fühlt sich nicht wohl, wenn er von Leuten mit Tiermuster-Kleidung oder Leggings umgeben ist.

Wichtig ist, was andere von mir denken

Davide achtet sehr darauf, wie andere Leute auf seinen Stil reagieren. Was andere Leute von seiner Kleiderwahl halten, ist ihm schon sehr wichtig und fühlt sich besser, wenn Leute seinen Stil mögen.

Dieser Artikel ist im Rahmen des Seminars „Magazin: Stoff, Mode und Konsum – ein kritischer Diskurs“ an der Universität Bielefeld unter der Leitung von Susanne Beckmann entstanden. Er ist Teil der Interviewserie „Wie wir konsumieren“.

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